Archiv der Kategorie: 'Aktuelle Meldungen der Jugend'

Jugendgottesdienst an Judika

25. März 2012
10:00bis11:00

fair-trauen

 

Der Gottesdienst wird gestaltet von einem Team der Jugend und Diakon Johannes Beck.

anschliessend Einladung zum Kirchenkaffee

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Interview mit Jugenddiakon Johannes Beck

3. August 2011

GB-Red.: Hr. Beck, Sie sind nun 1 Jahr als Jugenddiakon der Immanuel- und Vaterunserkirche im Amt. Wie stellt sich die Jugendarbeit für Sie dar? Was läuft gut, was ist weniger erfreulich?
J.B.: Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden und die Jugendlichen haben die Vakanz gut überstanden. Das hat mit einer guten Vorbereitung durch meinen Vorgänger zu tun, aber auch mit aktiven und kompetenten Mitarbeitern. Einige von den Älteren haben sich zwar inzwischen verabschiedet, aber die Mitarbeitergruppe ist immer noch stark genug für unsere vielfältigen Aktivitäten. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass zeitlich begrenzte, projekthafte Aktionen gut ankommen, regelmäßige Angebote, z.B. wöchentlich stattfindende Jugendgruppen, eher nicht so gut angenommen werden. Da in Eigenregie geplante Sommerfreizeiten sehr aufwendig sind, arbeiten wir hier mit dem Jugenddiakon Philipp Roth von der Simeonskirche zusammen, der hier als ehemaliger Jugendlicher sicher noch bestens bekannt ist. Risiko und Vorbereitungszeit lassen sich dadurch teilen.

GB-Red.: Haben Sie schon neue, eigene Akzente gesetzt oder führen Sie die Arbeit Ihres Vorgängers im Prinzip fort?
J.B.: Vieles von dem, was bereits seit Jahren läuft, hat sich bewährt. Das möchten die Jugendlichen auch machen. Ich werde mich nicht hinstellen und meine Vorstellungen durchsetzen. Sie müssen selbst Lust dazu entwickeln und ganz wichtig, auch lernen Verantwortung dafür zu übernehmen. Ich könnte mir allerdings mehr spirituelle Angebote vorstellen. Es bedarf keiner liturgischen Form, sondern kann auch z.B. bei einem Gespräch am Lagerfeuer sein. Irgendwie müssen wir uns doch als Evangelische Jugend von säkularen Jugendgruppen unterscheiden. Das Interesse an unseren Sofagesprächen ist leider eingeschlafen, auch das bei Evangelischen ausgeprägte Interesse an politisch motivierten Gesprächen, ist nicht besonders ausgeprägt. Vielleicht finden wir
ein für Jugendliche interessantes Format von „Miteinander Reden“. Klar ist aber schon, dass wir ein neues Konzept für die Konfirmandenarbeit brauchen. Wir müssen früher in Kontakt kommen, deswegen wird unmittelbar im Anschluss an die regelmäßigen Konfirmandenkurse am Freitag ein Angebot für die gesamte Jugend folgen, z.B. eine Filmnacht. Ich plädiere auch für eine intensivere Ausbildung für die Teamer, sie sollen auch mehr in die Vorbereitung mit einbezogen werden. Zum nächsten Jahrgang gehören ca. 60 Konfirmanden aus 3 Gemeinden. Es wird 2 gemeinsame Kurse am Freitag und eine zusammen gestaltete Freizeit geben.

GB-Red.: Haben Sie schon eine Idee, wie Sie dem Problem der immer weniger werdenden, frei verfügbaren Zeit von Jugendlichen durch G8 begegnen wollen?
J.B.: Es ist weniger ein Problem von G8, als dass wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir Prioritäten setzen. In diesem Jahr müssen wir allerdings den Weggang von 2 Abiturjahrgängen verkraften, das bedeutet, dass weniger Leute mit wertvollen, individuellen Kompetenzen mitarbeiten können. Ich erlebe eine zunehmende Verlagerung der Aktivitäten in die Abendstunden und auf das Wochenende. Vielleicht ist es eine Lösung, mit der Jugendarbeit früher zu beginnen, evtl. auch die Konfirmation zeitlich vorzuziehen.

GB-Red.: Sie haben von Beginn an den Beratungsprozess PEPO im Prodekanat München-Ost begleitet. Lässt sich schon absehen, welche Änderungen die wahrscheinliche Fusion der Immanuel- mit der Nazarethkirche auf Ihre Arbeit haben wird?
J.B.: 3 Gemeinden statt 2 machen im Blick auf die Jugendarbeit weniger Unterschied, als im „Erwachsenenbereich“. Pfr. Rhinow lädt Jugendliche aus seiner Gemeinde bereits heute mit unserem Einverständnis zu allen Veranstaltungen ein, aber unsere Möglichkeiten werden durch die Räume in der Nazarethkirche deutlich verbessert. Insbesondere den großen Garten und die Bühne im Gemeindesaal fände ich bereichernd. Aber noch ist nicht zu 100% klar, was mit der Umwidmung der in der Vaterunserkirche wegfallenden und in die fusionierte Gemeinde transferierten ¼-Stelle für eine Beauftragung verbunden ist.

GB-Red.: Für die Vaterunserkirche ist wichtig, wie sich die 50%-ige Kürzung der theologisch-pädagogischen Stelle in der Gemeinde auswirken wird. Was werden Sie hier zukünftig eher weglassen müssen bzw. wie könnte dies aufgefangen werden? Wie wird sich das Angebot für Jugendliche auf absehbare Zeit verändern? Gibt es dafür schon ein neues Konzept?
J.B.: Nach meiner Einschätzung wird sich durch die Stellenkürzung für die Jugendarbeit hier nichts ändern. Die Räume hier sind gut geeignet und die Angebote sind immer als Einladung an alle Jugendlichen zu verstehen. Für die Arbeit mit Kindern erwarte ich dagegen schon Änderungen. Je nachdem, wer in der fusionierten Gemeinde für die Arbeit mit Kindern zuständig sein wird, böte sich evtl. auch hier die Möglichkeit der Zusammenarbeit. Ich habe die Schaffung einer FSJ-Stelle (freiwilliges soziales Jahr) für die Schaffung von Angeboten für Kinder angeregt, obwohl dafür Erfahrung erforderlich ist und eine geeignete Besetzung erst gefunden werden müsste.

GB-Red.: Können Sie schon etwas dazu sagen, wie Sie die Zusammenarbeit mit Ihrer Kollegin Melanie Langer von der Dreieinigkeitskirche gestalten wollen?
J.B.: Wir haben die Mitarbeiter bereits gegenseitig zu Veranstaltungen eingeladen. Für die Sommerfreizeit in diesem Jahr haben wir für Jugendliche aus der Dreieinigkeitskirche einige Plätze freigehalten, aber es hat sich niemand gemeldet. Bisher ist nur feststellbar, dass es aktuell auf beiden Seiten kein ausgeprägtes Interesse an Gemeinsamkeiten gibt, wie beispielsweise offene Treffs zum Kennenlernen. Eine Erklärung dafür ist sicher, dass dort mehr oder weniger alle Aktivitäten an Wochentagen stattfinden, an Wochenenden ist fast gar nichts. Bei uns ist es genau umgekehrt. Melanie Langer und ich werden aber weiter an dem Thema dran bleiben.

GB-Red.: Vielen Dank für das Gespräch und gutes Gelingen!

 

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Feierliche Einführung von Johannes Beck

17. Oktober 2010

 

Am Sonntag, den 17.10.2010 um 16 Uhr wurde Diakon Johannes Beck in der Immanuelkirche feierlich in sein Amt als Diakon der Vaterunser- und Immanuelkirche eingeführt.

Wir freuen uns, dass die Jugendarbeit in den beiden Gemeinden nach fast einem Jahr Vakanz nun wieder hauptamtlich geleitet wird und hoffen sehr, dass er und seine Familie sich bei uns wohlfühlen.

Herzlichen Dank und große Anerkennung für die Jugendlichen Mitararbeitenden, die sich seither um den reibungslosen Fortgang der vielen Aktivitäten rührend gekümmert haben.

 

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Einführungsgottesdienst von Diakon Johannes Beck

17. Oktober 2010
16:00bis19:00

 

 

Herzliche Einladung in die Immanuelkirche zur Einführung unseres neuen Jugenddiakons Johannes Beck in sein Amt durch Dekan Volker Herbert und die Rummelsberger Bruderschaft.

Anschliessend Empfang im Gemeindesaal. Feiern Sie mit!

 

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Dank an Flo

Mit einigem Bedauern haben wir von Florian Pedarnig erfahren, dass er sein zeitaufwendiges und verantwortungsvolles Amt als einer unserer zwei Ansprechpartner der Jugend zum Ende der Pfingstferien hin aufgeben wird, da er neben diesem, für uns sehr wichtigem "Nebenjob", natürlich auch noch hauptberuflich Schüler ist und auch Zeit für andere Dinge sein sollte.

Fabi Eickert ist der neue Ansprechpartner, der zusammen mit der Mona bis zum Ende der Vakanzzeit, also bis zur Einführung des hauptberuflichen neuen Diakons Johannes Beck (vorraussichtlich am 01.09.2010), die wichtigen Aufgaben im Jugendbüro übernimmt.

An dieser Stelle ein dickes und herzliches Dankeschön an unseren Flo! Danke natürlich auch an die Mona, die sich bereit erklärt hat, die Aufgaben auch weiterhin zu übernehmen! Ohne Euch würde während der Vakanzzeit wohl vieles auf der Strecke bleiben, was wir so zusammen prima geschafft haben.
 

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